So einen Mercedes A 124 gibt es kein zweites Mal! Der renommierte Mercedes-Spezialist Mechatronik verkauft eines von nur ganz wenigen 124er Cabrios mit Lotec Turbo-Umbau. Und als ob das nicht schon rar genug wäre, hat dieses Exemplar auch noch jungfräuliche 780 Kilometer auf dem Tacho. Entsprechend hoch ist der Preis!
Mercedes-Benz E 220 E 220 Final Edition
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Noch nie von Lotec gehört? Das Unternehmen wurde 1962 von Kurt Lotterschmid in Kolbermoor gegründet. Anfangs baute Lotec (steht übrigens für die Anfangssilben von Lotterschmid und Technik) ausschließlich Rennwagen – mit Erfolg: Das kleine Unternehmen konnte Siege in verschiedenen Klassen, darunter Formel V und sogar Gruppe C, einfahren. Ab Mitte der 1980er-Jahre entwickelte Lotec zudem Anbauteile für verschiedene Mercedes-Serienmodelle und beschäftigte sich intensiv mit Motortuning.

Die Geschichte von Lotec

Internationale Berühmtheit erlangte Lotec mit dem heute legendären C1000 – einem eigenständigen Supersportwagen (heute würde man Hypercar sagen) mit Carbon-Monocoque und einem doppelt aufgeladenen Mercedes-V8, der rund 1000 PS leistete. In Auftrag gegeben wurde das Projekt von einem Kunden aus dem Nahen Osten, der sich ein Auto wünschte, das die magische 400-km/h-Marke knacken konnte.
Erstmals gezeigt wurde der C1000 auf dem Autosalon Genf 1991, bis zur Auslieferung sollten allerdings noch vier Jahre vergehen. Der beeindruckende Supersportwagen blieb ein Einzelstück und befindet sich heute im Besitz eines amerikanischen Sammlers.
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Im Jahr 2000 versuchte sich Lotec erneut daran, einen noch stärkeren Supersportwagen auf den Markt zu bringen. Unter dem Codenamen Sirius entstand ein fahrbereiter Prototyp, dessen 6,0-Liter-Mercedes-V12 mithilfe zweier KKK-Turbolader 1200 PS bei 1,2 Bar Ladedruck leistete. Auch der Sirius sollte die 400 km/h erreichen – und auch von ihm entstand letztlich nur ein Exemplar.
Bis auf die Speedline-Felgen und eine Tieferlegung ist das Cabrio im Serienzustand – zumindest, was die Optik angeht.
Bild: Mechatronik
In den 80er- und 90er-Jahren galt Lotec als Pionier im High-End-Tuning und wurde in einem Atemzug mit Größen wie Brabus oder Gemballa genannt. Zu den bekannteren Projekten der kleinen Schmiede aus Kolbermoor zählen die Turbo-Umbauten für die Mercedes E-Klasse der Baureihe W 124. "Bekannt" ist dabei relativ – denn auch diese Fahrzeuge wurden nur in homöopathischen Stückzahlen gebaut. Wie viele Lotec-Turbos auf Basis des 124 letztlich entstanden, lässt sich heute nicht mehr genau nachvollziehen.

Lotec Turbo auf Basis des Mercedes 124

Allzu viele dürften es jedenfalls nicht gewesen sein. Umso seltener bietet sich die Gelegenheit, einen der wenigen 124er Lotec Turbo zu erwerben. Der Mercedes-Spezialist Mechatronik hat aktuell ein solches Fahrzeug im Angebot. Das Cabrio in "Arktikweiß" (Farbcode 147) war jahrelang Teil einer Sammlung und stillgelegt. Nach einer umfangreichen Wiederinbetriebnahme wird dieser besondere A 124 nun zum Kauf angeboten.
Alles andere als Serie: Lotec half dem Reihensechszylinder mithilfe eines Garrett-Turboladers auf die Sprünge. Das Ergebnis sollen 354 PS sein.
Bild: Mechatronik
Wie es sich für ein Sammlerfahrzeug gehört, ist die Historie vollständig dokumentiert. Ursprünglich wurde das 300 CE-24 Cabriolet im Mai 1993 in der Mercedes-Benz-Niederlassung Frankfurt ausgeliefert und anschließend von Lotec umgebaut. Herzstück ist das Turbo-Kit für den Reihensechszylinder (M 104): Dank Garrett T04 mit 0,6 Bar Ladedruck, angepasster Motorentlüftung und Turbotronik-Steuergerät stieg die Leistung von serienmäßigen 220 auf 354 PS – wobei es verschiedene Ausbaustufen gegeben haben soll.

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Bild: Keno Zache
Trotz des beachtlichen Leistungszuwachses bleibt dieser Lotec-Turbo optisch zurückhaltend. Zwar bot Lotec diverse Anbauteile an, doch dieses Cabrio mit dunkelblauer Lederausstattung und farblich passendem Stoffverdeck wurde ohne Extras geordert. Abgesehen von 17-Zoll-Speedline-Felgen und einer dezenten Tieferlegung wirkt der A 124 nahezu serienmäßig. Selbst auf eine Sportabgasanlage oder Endrohrblenden wurde verzichtet – ein perfekter Sleeper. Wichtig: Der Umbau ist vollständig vom TÜV abgenommen.

Nur 780 Kilometer nach 33 Jahren

Dass der seltene Lotec-Turbo auf den Fotos wie neu aussieht, hat einen einfachen Grund: Er ist es quasi. Trotz 33 Jahren stehen nur 780 Kilometer auf dem Tacho – das Auto wurde kaum bewegt. Auch wenn das Cabrio damit fast zu schade zum Fahren ist, hat Mechatronik vor dem Verkauf rund 15.000 Euro in einen umfassenden Service investiert. Technisch soll der 124er damit perfekt dastehen und sofort einsatzbereit sein.
Wie neu: Die dunkelblaue Lederausstattung ist praktisch unbenutzt. Kein Wunder bei einer sagenhaft niedrigen Laufleistung von nur 780 Kilometern.
Bild: Mechatronik

So viel soll das Cabrio kosten

Die einzige Voraussetzung: 238.000 Euro (200.000 Euro netto). Viel Geld – doch angesichts der Marktlage relativiert sich der Preis. Gute 124er-Cabrios liegen inzwischen bei 40.000 bis 50.000 Euro, Exemplare mit extrem niedriger Laufleistung kratzen bereits an der 100.000-Euro-Marke.
Und dann bleibt noch die entscheidende Frage: Wann taucht wieder ein Lotec-Turbo-Cabrio in diesem Zustand auf? Wahrscheinlich so schnell nicht. Denn ich behaupte: So einen Mercedes A 124 gibt es kein zweites Mal.

Fazit

Zugegeben, ich habe eine extreme Schwäche für skurrile 80er- und 90er-Jahre Tuningautos – und der Lotec Turbo fällt definitiv in diese Kategorie: optisch unscheinbar, aber technisch extrem interessant. Ob mir das Cabrio über 200.000 Euro wert wäre? Sicherlich nicht, aber dem richtigen Sammler womöglich schon.